Viel Spannendes rund um unsere KLEIN-Bienen ­čÉŁ

Fr├╝her Fr├╝hling, K├Âniginnenzucht, WDR-Besuch und vieles mehr!

Nachhaltigkeit

10.06.2024

Ein fr├╝her Fr├╝hling sorgt f├╝r enormen Wachstum ­čÉŁ

Es ist viel los bei unseren KLEINsten Mitarbeitenden und das schon direkt nach den f├╝r die Bienen ruhigen Wintermonaten. Die Bienen richten sich nach dem Rhythmus der Natur. Sie k├Ânnen sich auf jede zu fr├╝he und zu sp├Ąte Jahreszeit einstellen und passen sich mit ihrem Brutverhalten den Bedingungen an. In diesem Jahr ├╝berraschte ein fr├╝her Fr├╝hling zumindest uns Menschen. Unser Bienenteam war dankbar f├╝r den rechtzeitig abgeschlossenen ÔÇ×WinterputzÔÇť, so dass die Bienen rege in die neue Saison starten konnten.
Denn wenn die Natur den Tisch reich deckt, wie in diesem Jahr zu Beginn des Fr├╝hlings, sind die Bienen vorbereitet. Aber selbst f├╝r erfahrene Imker war es dann dennoch erstaunlich, als bereits am 9. April die Honigr├Ąume aufgesetzt werden konnten. Dabei wurde ein zus├Ątzlicher Raum mit neuen R├Ąhmchen f├╝r die Honigproduktion auf die jeweiligen Bienenst├Âcke aufgesetzt, da die Bienenv├Âlker zu dieser fr├╝hen Zeit schon gro├č genug waren, um zwei R├Ąume zu bewirtschaften und warm zu halten.

KLEIN Wabenhonig abgef├╝llt ­čŹ»

Im April konnten 50 Gl├Ąser Wabenhonig abgef├╝llt werden. ­čÉŁ Wabenhonig ist Honig, der samt Wabe verkauft und auch gegessen wird. Dieser wird nicht geschleudert und anders als beim herk├Âmmlichen Honig, der durch Messung des Wassergehaltes als reif erkannt wird, bestimmt beim Wabenhonig die Biene selbst durch verschlie├čen der Waben, wann er reif ist. Wabenhonig ist besonders gesund, da die d├╝nnen, frischen Wachsschichten, die die Bienen f├╝r die Waben verwenden, wertvolle Enzyme und Fermente beim Verzehr freisetzen.


Fachliche Unterst├╝tzung aus M├╝nster ­čÄô

Mitte April waren die Bienenreferentin Dr. Marika Harz und Imkerin sowie Fachberaterin Vera Poker aus M├╝nster zu Gast, um mehr als 50 Imkern und Interessierten aus dem gesamten Siegerland und dar├╝ber hinaus Wissenswertes rund um das Thema ÔÇ×Das Schw├Ąrmen der BienenÔÇť zu vermitteln. Viele flei├čige Helfer hatten im Vorfeld und am Tag selbst mit Unterst├╝tzung vom Kreisimkerverein daf├╝r gesorgt, dass die Veranstaltung bei bestem Fr├╝hlingswetter rund um unser Bienenhaus stattfinden konnte. Es war eine vollends gelungene Veranstaltung, waren sich alle im Nachhinein einig und auch die Referentinnen zeigten sich begeistert. An dieser Stelle gilt der Dank unserem Imkerteam und Familie Klein, unserer Gesch├Ąftsleitung, ohne deren gro├čz├╝gige Unterst├╝tzung eine solche Vortragsveranstaltung nicht durchf├╝hrbar gewesen w├Ąre.


Die K├Ânigsdisziplin in der Imkerei ­čĹĹ

Zweifelsohne ist die Aufzucht neuer K├Âniginnen eine der anspruchsvollsten Aufgaben in der Imkerei. Diese sogenannte K├Âniginnenzucht beginnt mit Bienenlarven, die nur durch besondere Nahrung, dem Futtersaft ÔÇ×Gel├ęe RoyaleÔÇť zu einer K├Ânigin werden und in speziell vorbereiteten Zellen, den ÔÇ×WeiselzellenÔÇť (Weisel = K├Ânigin), gez├╝chtet werden. Die Herstellung des k├Âniglichen Gel├ęe obliegt allein den Bienen. Keine Industrie und kein noch so innovatives Labor konnte den Futtersaft bislang ÔÇťnachbauenÔÇŁ. F├╝r unsere Anzucht wurden speziell von unseren Imkern vorbereitete Einheiten mit zahlreichen jungen Bienen, die nun den Nachwuchs versorgen, bereitgestellt. Viele hunderte Bienen h├Ąngen an dieser sog. "Zuchtlatte" und versorgen die winzigen Larven in den N├Ąpfchen. In diese N├Ąpfchen wurden ca. 1 bis 1┬Ż Tage alte Larven von edler Herkunft umgebettet. In unseren V├Âlkern im Bienenwagen wurden sie dann bis zum Schlupf der Prinzessinnen weitergepflegt. Nach 5 Tagen wurden die Zellen, die dann mit ausreichend Gel├ęe Royale versehen wurden, einzeln in Schlupfk├Ąfige gesteckt. Eine echte Herausforderung f├╝r unsere Imker.


Prominenter Besuch durch den WDR ­čÄą

Unser Imker Rainer Otto ist auch beim Fernsehen kein Unbekannter, war er doch schon mehrmals bei Bienen-Fachfragen Ansprechpartner des WDRs. Und daher stattete man ihm und unserem Imkerteam direkt vor Ort an unserem Bienenhaus einen Besuch ab, um mehr ├╝ber die drohende Gefahr der Asiatischen Hornisse (Vespa Velutina) auf die heimischen Bienenv├Âlker zu erfahren. Erst k├╝rzlich wurde ein Exemplar dieser Art im nahen sauerl├Ąndischen Altena entdeckt. Diese Hornisse ist eine ernste Bedrohung f├╝r unsere Honigbienen, da sie auf ihrem Speiseplan stehen, ebenso wie deren Larven und gesammelten Nahrungsvorr├Ąte. Dadurch drohen hohe Verluste, im Extremfall sogar der Tod des Bienenvolkes. Auch unsere Imker sind selbstverst├Ąndlich besorgt und ├╝berlegen bereits an sch├╝tzenden Ma├čnahmen f├╝r unsere Bienenv├Âlker.
Den Beitrag dazu findet man in der WDR-Mediathek, Lokalzeit S├╝dwestfalen vom 15.05.2024 hier:

www1.wdr.de/lokalzeit/fernsehen/suedwestfalen/lokalzeit-suedwestfalen-clip-lokalzeit-suedwestfalen--15-05-2024-100.html

 

Ein spannender Sommer liegt vor uns ­čî×

So bleibt es f├╝r den kommenden Sommer in vielerlei Hinsicht spannend. Wird die Aufzucht neuer K├Âniginnen gelingen, bleibt die Vespa Velutina unseren Bienen fern und wie viel Honig werden die Bienen produzieren? Unser Imkerteam hat viel Arbeit vor sich, aber wir sind sicher, dass sich diese genau wie im letzten Jahr lohnen wird. ­čÉŁ ­čŹ»

 

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